Geschichte in der Hauptrolle: Die DDR in Film und Fernsehen

Die DDR und Filme – wenn die Rede davon ist, geht es in der Regel um eine von zwei Möglichkeiten: entweder um die Filme, die die DDR im Rückblick beleuchten, oder um Filme, die zur Zeit der DDR entstanden. Dort wurde kurz nach dem Krieg wieder damit begonnen Filme zu drehen. Einer der ersten war im Jahr 1946 „Die Mörder sind unter uns“ mit Hildegard Knef. Der Film handelt von einem ehemaligen Militärchirurg und einer KZ-Überlebenden und gilt als erster deutscher Trümmerfilm. Das sind Werke, deren Handlung in den Ruinen der zerstörten Städte spielt und die sich kritisch mit dem Krieg beschäftigen. Im selben Jahr wurde die Deutsche Film AG DEFA gegründet, das volkseigene Filmunternehmen der DDR. Unter ihrer Regie entstanden zwischen 1946 und 1990 rund 700 Spielfilme, 750 Animationsfilme und 2.250 Dokumentar- und Kurzfilme. Sie sind zum Teil erheblich geprägt vom sozialistischen Gedankengut der SED, da alle Filme der Film-Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden mussten.

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Quelle: PNetzer / photocase.de

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