Von der Pendlerin zur Digitalnomadin

Mein Leben war einfach wunderbar: Ich war einer dieser Pendler, die jeden Morgen um 8 Uhr den Zug nehmen, in einem Büroturm mit dem Aufzug in den 7. Stock fahren, den Computer einschalten und das Gebäude erst wieder in der Mittagspause zu einem kurzen Spaziergang zu verlassen. Damit wir auch nicht zu viel Tageslicht abbekamen, hatte der Architekt vorsorglich alle Fenster des Büroturms abgedunkelt. Selbst an sonnigen Tagen kamen es uns deswegen so vor, als ginge gerade ein grauer Januartag seinem Ende zu – wir hatten jedenfalls nicht die geringste Motivation, vor die Tür zu gehen.

And suddenly everything changes...
Und dann musste sich auf einmal alles verändern.  (Quelle: evali / photocase.de)

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Berlin Food Art Week 2015 – Essen als Kunst und Kunst als Nahrung

Klicken wir uns durch die Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Co., sehen wir zunehmend: „Essen verbindet“. Denn ob selbstgekocht oder im 3-Sterne-Restaurant, liebevoll arrangiert oder „to go“ in der Mittagspause – die Teller der Welt haben das Netz erobert. Vom 19. bis zum 26. Juni erobern Kunst und Kulinarik auch die deutsche Hauptstadt!

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Wenn Wünsche in Erfüllung gehen…

Ich kann mich noch an das erste Mal erinnern. Natürlich tue ich das. Ich hatte bereits über die Straße gelesen und so wusste ich ungefähr was mich erwarten würde. Dennoch war ich eigentlich nicht wirklich auf ihren Anblick vorbereitet, denn ich war von ihm schließlich so ergriffen, wie ich es mir nie hätte träumen lassen: Es ist die Art wie die Straße sich dem Besucher schnurgerade vom Alexanderplatz her öffnet, es sind die hohen Gebäude, ihre Kacheln und Ornamente, die Mosaike und es ist die Art wie der Fernsehturm, den man im Rücken hat, scheinbar immer beobachtet. Die Karl-Marx-Allee: Liebe auf den ersten Blick. Ohne Zweifel war sie die erstaunlichste Straße, die ich bis dahin je gesehen hatte.

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Mein erstes Mal auf der Karl-Marx-Allee (2007)

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