Berlin in 26 Wochen – Meine Geschichte

183 Tage, 28 Besucher, 130 Gläser Bier, 23 vegetarische Hamburger, 41 Spaziergänge im Volkspark Friedrichshain, 1.040 km mit dem Fahrrad unterwegs und 44°C Temperaturunterschied. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr in Berlin und so langsam schleicht sich die unausweichliche Frage „Bleibe ich nach dem halben Jahr in Berlin?“ immer wieder in meinen Kopf. Auch meine Freunde fragen mich und wenn ich antworte, dass sich sehr wahrscheinlich bleiben werde, ist die nächste Frage wie es denn sei, in Berlin zu leben. Als Antwort reicht ein einfaches „Toll!“ jedoch meistens nicht aus.

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Ausblick vom Groß Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain
Quelle: Daphne Damiaans

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Die DDR zum Leben „erbacken“

Am 9. November war es genau 26 Jahre her, dass die Berliner Mauer im Jahr 1989 fiel. Seitdem überfluten Coca Cola, McDonalds und Mars die ehemalige DDR, oder etwas positiver ausgedrückt: Die Ostdeutschen kamen endlich auf den westdeutschen Geschmack.  Aber egal wie gut (?) ein Hamburger auch schmeckt – jeder, der in der DDR aufwuchs, wünscht sich von Zeit zu Zeit den Geschmack vergangener Tage zurück.

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Quelle: Daphne Damiaans
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Design Made in Germany

In beiden deutschen Staaten entwickelten sich fast unabhängig Designsprachen. Während der Westen Stars wie Dieter Rams an den Start brachte, waren es im Osten der Republik namenlose Kollektive, die eigenes und abgekupfertes entwarfen und produzierten. Auch wem heute Dieter Rams nichts sagt: Er war der Designer, der das, was man heute bei Appel-Design faszinierend findet, vorgedacht hat. Braun, so die Marke mit Haushaltselektronik, war Kult und ist vom Radar verschwunden. Die Designer der DDR sind gar nicht erst auf dem Radar aufgetaucht. Nichtsdestotrotz haben sie Spuren hinterlassen.

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Quelle: Ringo Paulusch

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