Ein Fest fürs Leben

Diese Woche ist mein erster Geburtstag in Berlin. Letztes Jahr konnte ich ihn noch in Holland mit meinen Freunden und meiner Familie feiern, da wir erst ein paar Tage nach meinem 28. Geburtstag nach Berlin gezogen waren. Dieses Jahr werde ich nichts organisieren (oder doch? Ich weiß es noch nicht). Nicht weil es keinen Grund gäbe zu feiern. Im Gegenteil. Seien wir ehrlich: Das vergangene Jahr in Berlin war eine einzige große Party mit ständigen Festivitäten. Ich feiere an jedem Tag, den ich in Berlin lebe und manchmal fühlt es sich an, als würde die Feier niemals aufhören. Zeit für einige Höhepunkte + Tipps, um es selbst zu erleben.

Straßenfeste

Es gibt den Königstag in Holland, aber das ist kein Vergleich. Die Straßenfeste in Berlin sind weniger organisiert (oder so scheint es) und machen zumindest mir mehr Spaß. Mai in Kreuzberg ist das beste Beispiel: Am 1. Mai war Tag der Arbeit mit einer großen Open Air Party in Kreuzberg.
Es gibt Live-Musik in allen Straßen und das Bier und die Mojitos kosten nicht viel. Wie klingt das? Gut? Lasst uns das Ganze in zwei Wochen wieder machen, wenn der Karneval der Kulturen stattfindet. Dann gibt es sogar noch mehr Live-Musik, mehr tollen Street-Food und mehr Cocktails und Bier.

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Der 1. Mai in Kreuzberg. Quelle: Daphne Damiaans

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Start und Ziel: Strausberger Platz – Die Formel E rast über die Karl-Marx-Allee

Die Bilder mit Champagner, Mittelmeer und Rennwagen kennen wir alle aus Monaco. Das Fürstentum verwandelt sich zur Formel 1 in eine einzige Boxengasse. Die Plätze auf den Balkonen sind über Jahre ausgebucht und kosten ein Vermögen. 5.500 Euro müssen locker gemacht werden, um in der ersten Reihe zu sitzen. Viel Geld für brüllende Lautstärke, ein paar Sekunden, in denen die Boliden vorbeiflitzen und der nicht grade milde Geruch von Benzin, der einem in die Nase steigt.


Preview der Strecke für den E-Prix 2016 in Berlin. Quelle: Racingblog

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Warum Berlin den Bären liebt

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Vor einiger Zeit habe ich über die wilden Tiere der Stadt Berlin geschrieben. Mit Füchsen, Hasen und Wildschweinen hat Berlin wirklich eine beeindruckende Tierwelt. Aber ich hätte fast vergessen, den wohl wichtigsten tierischen Bewohner Berlins zu nennen: den Bären. Auch wenn Sie keine Angst haben müssen, auf der Karl-Marx-Allee einem Grizzlybären über den Weg zu laufen, ist es doch unmöglich, einen Trip in die deutsche Hauptstadt zu machen, ohne dabei ein oder zwei Bären zu sichten. Lassen Sie mich Ihnen Berlins beste Bären vorstellen und Ihnen erklären, warum die Berliner diese pelzigen Tiere so sehr lieben.

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Links: Der Berliner Wappen-Bär aus 1926. Quelle:  Otto Hupp
Rechts: So sieht der Bär heute aus. Quelle: bild.de

Zunächst einmal: Warum Bären? Warum nicht Tiere, die auch wirklich in Berlin leben, wie Füchse oder Hasen? Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: der Bär findet sich in dem Berliner Wappen wieder. Das jedoch lässt die Frage aufkommen: Warum der Bär? Die Wahrheit ist, dass es niemand weiß. Je mehr man recherchiert, desto größer wird die Verwirrung. Es ist möglich, dass die Berliner den Bären zu Ehren von Albrecht I. von Brandenburg wählten, der auch „Albrecht der Bär“ genannt wurde, denn dieser verteidigte Berlin im 12. Jahrhundert. Eine andere Theorie ist, dass der Bär gewählt wurde, weil Berlin sehr nach Bärlin klingt.

Was auch immer der Grund für die Wahl des Bären im Wappen ist, Berlin ist bekannt dafür, die „Stadt der Bären“ zu sein. Wo man diese heute noch überall finden kann? Das verrate ich Ihnen jetzt.

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15 skurrile Fakten über die DDR, die Sie mit Sicherheit noch nicht wussten

Das Leben in der DDR, vor allem in Ostberlin, fasziniert die Menschen bis heute. Viele der Ereignisse und Anekdoten, die wir heute kennen, stimmen einen nachdenklich. Doch daneben gibt es auch zahlreiche witzige Klischees und kuriose Details aus dem Alltag der DDR, die uns einfach nur Staunen lassen. Wir präsentieren Ihnen heute 15 skurrile Fakten über die DDR, von denen Sie bislang bestimmt noch nichts gewusst haben:

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