Das Hochhaus an der Weberwiese – das erste Werk der Zuckerbäcker

Berlin. Wir schreiben das Jahr 1951. Ob man sich nun in Ost oder West umschaut, das Stadtbild gleicht noch immer dem zahnlosen Mund einer alten Frau. Wiederaufbau ist das Thema der Stunde, aber welche Gestalt er annehmen soll, ist auf beiden Seiten der Stadt unklar. Die DDR-Staatsführung wünscht sich ein Hochhaus an der Weberwiese. Neun Stockwerke moderner Wohnkomfort sollen dort entstehen. Das Bauvorhaben „steht politisch für den Aufbauwillen, den sozialistischen Zukunftswillen der jungen DDR. Hier wollte man einen eigenen architektonischen Stil demonstrieren“, erklärt Kunsthistoriker Peter Müller 2015 in einer RBB-Dokumentation der Karl-Marx-Allee. Doch dieser Stil will erst gefunden werden.

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Mehr Museen als Regentage

Erinnerst du dich noch an meinen Blogbeitrag, den ich vor einigen Wochen geschrieben habe? Über den Sommer, der in Berlin angekommen ist, und über die vielen Möglichkeiten zum Abkühlen? Nun, die beste Erfrischung kam letzte Woche vom Himmel: Regen. Sehr viel Regen. Immer wieder Regen. Nichts als Regenschauer, gefolgt von heftigen Regengüssen oder Nieselregen. Ein verdrießliches Wetter, besonders für die Touristen, die in ihren Shorts und auf Fahrrädern mit dem Wetter zu kämpfen hatten. Aber die gute Nachricht ist: Berlin hat mehr Museen (180) als Regentage (106)! Und das sind meine Lieblingsmuseen – im Moment zumindest.

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Werde Teil von Central Berlin: Mit einem Crowdfunding-Investment am historischen Strausberger Platz

Central Berlin ist ein Ort voller Erinnerungen: Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander – und jetzt kannst du den historischen Platz auch zu deiner Zukunft machen. Wie das möglich ist?

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Fashion Week in der DDR

Levi Jeans? Kurze Röcke? Ein Designer-Kleid? Dinge, von denen Modebegeisterte in der DDR nur träumen konnten. Westliche Mode war ein No-Go in dem sozialistischen Land, und für hochwertige Stoffe war kein Geld da. Kleidung war auch Teil der Planwirtschaft, was bedeutet, dass die Designs nie der neuesten Mode entsprachen. Das bedeutete aber nicht, dass die Liebe zur Mode etwas war, was die DDR nicht erreicht hätte. Die Teenager in DDR sahen, dass Fernsehstars aus dem Westen Outfits trugen, die in ihrem Land nicht zu finden waren – also wurden sie kreativ.

Legeres für Arbeiter und Bauern
Modisch am Leninplatz, in der Nähe des Strausberger Platzes. Quelle: Spiegel.de

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