Weihnachtsmärkte rund um den Strausberger Platz – früher und heute

Berliner Weihnachtsmärkte in langer Tradition

Weihnachtsmärkte sind in Deutschland alljährlich das Adventshighlight und nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Touristen sehr beliebt. In vielen Städten haben sie eine jahrhundertealte Tradition, so auch in Berlin, wo im Köllnischen Stadtbuch um 1530 erstmals eine Art Weihnachtsmarkt belegt ist. Sein Standort auf der Fischerinsel blieb über die Jahrhunderte erhalten und erweiterte sich im 19. Jahrhundert auf den Schlossplatz. Weitere Stationen waren der Arkonaplatz und der Lustgarten, wo bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges Weihnachtsmärkte stattfanden. Nach der Teilung in Besatzungszonen bestand die Tradition in Ost und West unabhängig voneinander fort. Während jedoch im Westteil Besinnlichkeit herrschte, glich der Weihnachtsmarkt im Osten Berlins eher einem Jahrmarkt.


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Von „Arbeiterschließfächern“ und „Arbeiterpalästen“ – Wohnen in der DDR

Der Strausberger Platz war absolute Vorzeigearchitektur der DDR, viele Bürger hofften, hier einmal einziehen zu können. Der Einzug der ersten Mieter wurde in den Tageszeitungen der DDR groß angekündigt und mit einer klassischen Eröffnungszeremonie gefeiert. Wer durfte einziehen? „Werktätige, die für ihre Leistungen mit einer Zuweisung einer Wohnung in der ersten sozialistischen Straße ausgezeichnet worden sind“ (Berliner Zeitung am 7. Januar 1953 ). Die symbolische Strahlkraft dieser Wohnungen wird erkennbar, wenn man sich die Alternativen der Zeit genauer anschaut.


Werbeplakat für den Aufbau Berlins – Quelle: Wikimedia
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7 erstaunliche Fakten, die Sie zu Fernsehserien in der DDR wissen sollten

„Es war nicht alles schlecht in der DDR“ – dieser augenzwinkernde Satz galt auch für das Fernsehen der DDR. Bekannte Formate des deutschen Fernsehens, die noch heute produziert werden, hatten ihren Ursprung in Ostdeutschland. Es war auch nicht alles nur politisch-ideologisch eingefärbt, wie man in der DDR schnell vermuten mag. Tatsächlich waren im Osten produzierte und ausgestrahlte Filme stärker von Zensur und Politisierung betroffen. Stattdessen gab es auch im Deutschen Fernsehfunk des Ostens ab den 1960er Jahren einige Glanzlichter, die gerne angesehen wurden. Wir haben Ihnen in der Folge 7 Fakten zusammengestellt, von denen Sie die meisten sicherlich nicht kennen.
DDR-Fernseher Rembrandt
Fernsehgerät Rembrandt – das erste in der DDR entworfene und gefertigte Modell – Quelle: SchiDD Wikimedia, CC-BY-SA 4.0
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Wie Berlin zu 4 Flughäfen kam

Die Teilung Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg hat so einige Besonderheiten in der Stadt bedingt. Viele Einrichtungen wie Oper, Zoo und zentrale Plätze existieren in Berlin doppelt oder sogar öfter. Hierzu zählen auch die Berliner Flughäfen, die seit dem Bau des neuen Großflughafens BER immer häufiger in der Presse erscheinen. Grund genug die Geschichte und neuesten Ereignisse rund um die Berliner Flughäfen einmal zusammenzufassen.

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Hinter der Maske. Künstler in der DDR

Kunst in der DDR wurde als politisches und erzieherisches Element von der politischen Führung angesehen und war so nicht frei von Reglementierung. Wie Künstler in der DDR unter diesen politischen Bedingungen arbeiteten, wurde in einigen Ausstellungen schon thematisiert.
Die neue Ausstellung des Museums Barberini in Potsdam „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ stellt aber nicht diesen Aspekt der Kunst in der DDR in den Mittelpunkt, sondern betrachtet die Kunst aus einem ganz anderen Blickwinkel. Welcher das ist, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.


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