Lage

Geschichte

DER GOLDENE OSTEN

Von der Wohnung zum seltenen Kulturgut

Die DDR ist Geschichte. Und damit hat auch der andere Blick – die eigene Ästhetik, die Fotografie, Kunst und Design der DDR prägten – heute Seltenheits- und Sammlerwert. Am Strausberger Platz, ganz in der Nähe vom Alexanderplatz, findet man sie aber noch: die ganz seltenen Originale. Gebaut, um als architektonische Referenz und „Arbeiterpalast” Überlegenheit zu demonstrieren, sind der Stolz und die Ästhetik der Bauten immer noch deutlich spürbar. Hier bietet sich die einmalige Chance, sein Portfolio mit einem Stück Geschichte zu bereichern, die nachgefragter ist denn je. Markant, unverfälscht, cool: “DDR Limited”.

Ferrari des Ostens: „Melkus“ war der Name eines Sportwagens, den der Rennwagenfahrer Heinz Melkus aus Dresden auf Basis des Wartburgs entwickelte. Spitzentempo: 250 km/h!

Zeitlose Schönheit: Dreiteilige Lampe P630, gefertigt nach einem Skandinavischen Modell in den späten 1960er Jahren in einer Fabrik in Halle.

GETEILT, WIEDER VEREINIGT, EINZIGARTIG

Berlin

Der Fall der Berliner Mauer brachte Ost- und Westdeutsche wieder zusammen; und er bewegte auch die Menschen auf der ganzen Welt. Wie konnte dieses erstaunliche, geschichtlich einmalige Ereignis Realität werden? Das Zueinanderfinden zweier so unterschiedlicher, politischer und sozialer Systeme mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen? Eine Entwicklung, ganz und gar undenkbar, bis zu diesem Zeitpunkt im November 1989. Das Ergebnis hat selbst diejenigen überrascht, die dafür verantwortlich waren. Bis heute ist die Zusammenführung der beiden Systeme beispiellos. Mit der Auflösung der DDR geht das allmähliche Verblassen der Erinnerungen einher. Umso mehr sind die wenigen übrig gebliebenen DDR-Artefakte bei Museen und Sammlern begehrt.

Stalinallee

IDEOLOGISCHES SYMBOL UND EPOCHALES MEISTERWERK

Eine ganze Strasse als "Statement".

Zu Stalins 70. Geburtstag, kurz nach der DDR-Gründung im Oktober 1949, wurden die Große Frankfurte Straße (heute Karl-Marx- Allee) und die anschließende Frankfurter Allee symbolisch zur Stalinallee umbenannt. Die Straßen waren von den Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges noch weitgehend zerstört. Im Jahr 1952 begannen die Bauarbeiten, um aus den Trümmern des Krieges eine kolossal sozialistische Prachtstraße zu errichten. Viel Propaganda begleitete den Bau der Stalinallee. Sie sollte die Überlegenheit des sozialistischen Ideals in der Hauptstadt von Deutschland verdeutlichen. Städtebauliches Vorbild der Allee war Leningrad: 6 Fahrspuren, breite Seitenstreifen mit Bäumen, eine Fassadenfront aus gelben Keramikfliesen – so wurde der Prachtboulevard mit seinen Arbeiterpalästen konzipiert, die für damalige Verhältnisse viel Wohnqualität boten. 1956, drei Jahre nach Stalins Tod, wurden dessen Verbrechen aufgedeckt und kritisiert. In der Folge wurde die Stalinallee 1961 in zwei Teile geteilt, wobei eine Hälfte ihren ursprünglichen Namen Frankfurter Allee wieder erhielt. Die andere Hälfte heißt seitdem Karl-Marx- Allee.

Macht demonstrieren: Auf der Stalinallee gab es dafür viel Raum.

Strukturierte Sichtachse: Blick nach Osten über den Strausberger Platz

"Es lebe der Sozialismus!": Die Stalinallee war Schauplatz vieler SED-Paraden.

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WAHRZEICHEN AUS VORWENDE-ZEITEN

Hot spots

Fernsehturm

Überragendes Wahrzeichen der Stadt, gebaut in den 1960er Jahren, um ein ideologisches Zeichen der technologischen Überlegenheit zu setzen. Genutzt als Aussichtsturm und TV-Sendestation. Auch heutelohnen sich die Auffahrt und ein Besuch des Restaurants in der Kugel.

Haus des Lehrers

Das Haus des Lehrers wurde zwischen 1962 und 1964 gebaut. Bemerkenswert ist seine künstlerisch gestaltete Fassade mit faszinierenden Details aus dem DDR-Alltag.

Cafe Moskau

Das Café Moskau wurde als Nationalitätenrestaurant geplant und von 1961 bis 1964 errichtet. Auffällig ist zunächst seine Transparenz, die durch eine offene Atriumbauweise erreicht wurde. Heute ist das Café Moskau eine beliebte Club-Location.

East Side Gallery

Die East Side Gallery ist eine weltbekannte und die weltweit längste dauerhafte Open-Air- Galerie. Sie befindet sich auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer. Künstler haben hier nach 1990 ihren Ideen von Demokratie und Gerechtigkeit Ausdruck gegeben.

Soho House Berlin

Ursprünglich wurde das Gebäude 1928 als Kaufhaus errichtet. Zu DDR-Zeiten beherbergte es das Institut für Marxismus-Leninismus und das Archiv der KPD. Bekannt war auch das Arbeitszimmer von Wilhelm Pieck, erster Präsident der DDR. Heute ist das Haus im Bauhaus-Stil ein exklusiver Club der Kette SOHO.

Kino International

1963 gebaut, war das Kino International das Kino für Premieren in der DDR. Die Führungsriege der Partei ging hier ein und aus. Markant ist die große Plattform im ersten Stock: Hier heißt es: einen Drink nehmen und „sehen und gesehen werden“. Heute wird das Kino für reguläre Filmvorführungen genutzt.

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