Von „Arbeiterschließfächern“ und „Arbeiterpalästen“ – Wohnen in der DDR

Der Strausberger Platz war absolute Vorzeigearchitektur der DDR, viele Bürger hofften, hier einmal einziehen zu können. Der Einzug der ersten Mieter wurde in den Tageszeitungen der DDR groß angekündigt und mit einer klassischen Eröffnungszeremonie gefeiert. Wer durfte einziehen? „Werktätige, die für ihre Leistungen mit einer Zuweisung einer Wohnung in der ersten sozialistischen Straße ausgezeichnet worden sind“ (Berliner Zeitung am 7. Januar 1953 ). Die symbolische Strahlkraft dieser Wohnungen wird erkennbar, wenn man sich die Alternativen der Zeit genauer anschaut.


Werbeplakat für den Aufbau Berlins – Quelle: Wilhelm Schubert, Plakat, 1952 | Berlin 1952 | Pinterest
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Ein Blick zurück – Wie der Strausberger Platz zu dem wurde, was er heute ist

An kaum einem anderen Ort in Berlin lässt sich Geschichte so gut nachvollziehen, wie am Strausberger Platz. Die Häuser, gebaut im „Zuckerbäckerstil“, lassen heute nur noch erahnen, was der Platz mit der angrenzenden Karl-Marx-Allee alles gesehen haben muss. Zerstörung, Wiederaufbau, Demonstrationen…und heute? Heute entwickelt sich der Strausberger Platz zu einem neuen Berliner Hot-Spot, der das pure Großstadtleben widerspiegelt. Aber zunächst blicken wir noch einmal zurück auf die Geschichte und Erlebnisse dieses außergewöhnlichen Ortes.

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Der „Zuckerbäckerstil“ am Strausberger Platz

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