Wenn in Berlin die Lichter angehen

Wenn man Berlin vom Himmel aus betrachtet, sind die ehemaligen Grenzen zwischen Ost und West immer noch klar zu erkennen. Der Grund? Die Straßenlaternen. In Ost- und Westberlin wurden die Straßen immer unterschiedlich beleuchtet und daher ist die Wiedervereinigung in diesem Punkt bis heute noch nicht sichtbar.

Es gibt also keine bessere Zeit, um sich zum Beginn der dunkleren Monate mit diesem Thema einmal genauer zu beschäftigen.

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Eine klassische Gaslaterne, Quelle: liligo.de

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Zeitreisen in Berlin: Zurück in die 20er, 50er und 70er

Wäre es nicht toll, wenn man einfach mal so einen Kurzurlaub in der Vergangenheit machen könnte? Die Zeitreise braucht ja gar nicht allzu weit zurück zu gehen: ein Wochenende lang in den 1920ern tanzen, in den 1950ern shoppen und in den 1960ern auf ein Konzert gehen. Soll ich Ihnen mal ein Geheimnis verraten: In Berlin braucht man dafür nicht mal eine Zeitmaschine! Die Geschichte ist hier überall präsent – und zwar nicht nur in Form von Gebäuden, sondern man kann sie selbst erleben. Hier ein paar Tipps, wo sich Zeitgeschichte hautnah erleben lässt:


Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Quelle: suze / photocase.de

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Der Zuckerbäckerstil: Von Moskau in die ganze Welt

Die Bebauung rund um den Strausberger Platz in Berlin ist ein eindrucksvolles Beispiel der DDR-Baukunst aus den 1950er Jahren. Der sogenannte Zuckerbäckerstil ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten und steht weltweit für sozialistisch geprägte Architektur. Auch wenn die Gebäude am Strausberger Platz in ihrer Form und Anordnung einzigartig sind – auf der ganzen Welt finden sich weitere Beispiele, die zeigen, dass die Ausbreitung des Baustils, der auch Sozialistischer Klassizismus genannt wurde, nicht an Ländergrenzen gebunden war.

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Interflug und Klappfix: Urlaub in der DDR

Es gibt doch nichts Schöneres, als die Welt zu bereisen, fremde Kulturen kennen zu lernen und in der Sonne zu entspannen…

Für die Einwohner der DDR sah die Urlaubsplanung jedoch ein wenig anders aus; man verbrachte ihn zumeist im eigenen Land oder in einem der sozialistischen Nachbarstaaten. Dabei hatte die DDR sogar eine eigene Fluggesellschaft, die bis nach Kuba, China und Mosambik flog.

Das Haus des Reisens steht noch. Mit seinen 18 Stockwerken und 67 Metern Höhe ist es nach dem Park Inn das höchste Gebäude am Alexanderplatz. Hier hatte das staatliche Reisebüro der DDR seinen Sitz, wo alle Bahn- und Flugreisen innerhalb und außerhalb der DDR gebucht wurden.


Strandkorb. Bildquelle: antjeschade / photocase.de

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