Interflug und Klappfix: Urlaub in der DDR

Es gibt doch nichts Schöneres, als die Welt zu bereisen, fremde Kulturen kennen zu lernen und in der Sonne zu entspannen…

Für die Einwohner der DDR sah die Urlaubsplanung jedoch ein wenig anders aus; man verbrachte ihn zumeist im eigenen Land oder in einem der sozialistischen Nachbarstaaten. Dabei hatte die DDR sogar eine eigene Fluggesellschaft, die bis nach Kuba, China und Mosambik flog.

Das Haus des Reisens steht noch. Mit seinen 18 Stockwerken und 67 Metern Höhe ist es nach dem Park Inn das höchste Gebäude am Alexanderplatz. Hier hatte das staatliche Reisebüro der DDR seinen Sitz, wo alle Bahn- und Flugreisen innerhalb und außerhalb der DDR gebucht wurden.


Strandkorb. Bildquelle: antjeschade / photocase.de

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Und tschüss, Berlin – du warst einfach wunderbar!

Also, das war‘s dann. Nach zwei Jahren mache ich Schluss mit Berlin. Wobei „Schluss machen“ es nicht ganz trifft; auf Facebook wäre unser Beziehungsstatus wohl „Es ist kompliziert“. Berlin ist und bleibt meine große Liebe, aber die Sehnsucht nach den Niederlanden und all meinen dortigen Freunden und Verwandten wächst trotzdem. Scheiden tut weh – dafür nehme ich wundervolle neue Freunde, tonnenweise Erinnerungen und einige wertvolle Lehren fürs Leben mit nach Hause. Damit ich diese Lehren nicht vergesse und damit vor allem auch Menschen davon profitieren können, die nicht die Chance haben, selbst in Berlin zu leben, möchte ich meinen letzten Blog-Beitrag dazu nutzen, sie mit meinen Lesern und Leserinnen zu teilen.

Central Berlin - Berliner Rathaus
Dauerbaustelle Berlin. Bildquelle: Daphne Damiaans
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Berlin für Mütter – nicht nur am Muttertag

Meine Zeit in Berlin neigt sich mit rapider Geschwindigkeit ihrem Ende zu – mein letzter Monat! – , und eins steht auf alle Fälle fest: Der Preis für meine treusten Besucher geht an meine Eltern. Zwar hatten sie die Berliner Highlights alle schon gesehen – und zwar lange, bevor ich mich entschied, hierher zu ziehen. Das hielt sie nicht davon ab, viele Male wiederzukommen. Wahrscheinlich weiß meine Mutter inzwischen mehr über Berlin als ich. Deswegen – und natürlich, weil der Muttertag vor der Tür steht – ist dieser Beitrag meiner Mutter gewidmet und soll Euch einige ihrer absoluten Lieblingsadressen hier in Berlin vorstellen.

Bildquelle: Anastasia_Panait / shutterstock.com

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Frühstücksführer für jede Laune

Frühstück. Früher war das mal die einzige Mahlzeit, über die ich mir nicht allzu viele Gedanken zu machen brauchte. An Wochentagen gab‘s Porridge, am Wochenende mal ein Croissant und ein weichgekochtes Ei, wenn mir nach etwas Besonderem zumute war. Dann bin ich nach Berlin gezogen, und auf einmal war das Frühstück mit die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Das lag gar nicht unbedingt daran, dass ich ständig verkatert gewesen wäre. Sondern mir ist einfach nur ein Licht aufgegangen, wie unglaublich klasse ein gutes Frühstück sein kann. Pancakes, Avocado, frisches Müsli, leckere Käsesorten und Kaffee, der dem schlimmsten Morgenmuffel ein Lächeln entlockt – für mich stand fest: nie wieder Porridge. Wenn New York die Stadt ist, die niemals schläft, habe ich mal irgendwo gelesen, dann ist Berlin die Stadt, in der immer gerade jemand aufsteht. Irgendwo in Berlin wird also immer gerade gefrühstückt. In diesem Sinne – hier ist mein Frühstücksführer für jede Laune:
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Jenseits der Platte: die besten (?) DDR-Architekten

Bei DDR-Architektur denkt man spontan entweder an die stalinistischen Paläste an der Karl-Marx-Allee oder an die eintönigen Plattenbauten in Marzahn. Dass die DDR trotz aller staatlichen Bevormundung einige Stararchitekten hervorbrachte, die der Nachwelt echte Baukunstwerke hinterließen, ist vielen gar nicht bewusst. Deswegen möchte ich diesen Blogbeitrag dazu nutzen, drei bemerkenswerte Architekten aus der DDR vorzustellen.
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