Berlin Food Art Week 2015 – Essen als Kunst und Kunst als Nahrung

Klicken wir uns durch die Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Co., sehen wir zunehmend: „Essen verbindet“. Denn ob selbstgekocht oder im 3-Sterne-Restaurant, liebevoll arrangiert oder „to go“ in der Mittagspause – die Teller der Welt haben das Netz erobert. Vom 19. bis zum 26. Juni erobern Kunst und Kulinarik auch die deutsche Hauptstadt!

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Ab heute beginnt die 7-tägige Berlin Food Art Week 2015, die zum ersten Mal in Berlin stattfindet. Berlin + Food + Art? Ganz genau! Hier treffen Galerien und Kunstausstellungen auf Restaurants und Cafés. Hier finden in über 30 Berliner Locations – darunter die Markthalle IX, die Prinzessinnengärten, das Infarm und unsere Central Berlin Gallery am Strausberger Platz – Ausstellungen, Lesungen, Koch-Events, Performances und viele weitere Veranstaltungen statt. 40 nationale und internationale Künstler setzen sich an sieben Tagen mit aktuellen Ernährungsthemen auseinander und nähern sich dem Thema Essen in Malerei, Fotografie, Film, Performance, Musik und Installation. Im Mittelpunkt stehen genussvolle Erinnerungen und Geschichten zwischen Essen und Kultur. Denn eins ist sicher: Essen ist viel mehr als reine Nahrungsaufnahme.

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Eine Woche zwischen Kunst und kulinarischem Genuss

Alle Künstler, die auf der Berlin Food Art Week aktiv sind, nutzen das Thema Essen auf kreative Art und Weise für ihre Arbeiten – sie inszenieren Essen als Kunst und Kunst als Nahrung. Treffen Sie zum Beispiel die Künstler Jean Paul Ganem, Jorge Chamorro oder die Künstlerin Eszter Imre. Lernen Sie die Köchin und Buchautorin Sabine Hueck kennen oder hören Sie Musikerin Kasia Justka zu. Auch die Künstler Joseph Michael Patricio, Uli Westphal und Sarah Illenberge sind mit dabei und freuen sich auf Ihren Besuch.

Eine kulinarische Reise in die Vergangenheit: Lyn Peemoeller in der Central Berlin Gallery

Arbeiten der New Yorkerin Lynn Peemoeller können Sie während der Berlin Food Art Week 2015 in unserer Central Berlin Gallery bestaunen. Die Künstlerin nähert sich in einem Projekt dem Austausch von Lebensmitteln und Rezepten zwischen Ost- und Westberlin zu DDR-Zeiten. Sie beleuchtet die unterschiedliche Versorgungssituation in den beiden Ländern und beschäftigt sich gleichzeitig damit, wie Nahrungsmittel die Menschen miteinander verbunden haben. Mit mehreren Teilnehmern stellt Lynn Peemoeller die Austauschprozesse nach, dokumentiert sie und stellt die Ergebnisse – darunter Fotos, verschiedene Gegenstände und Audioaufnahmen – in der Central Berlin Gallery aus.

Karte

Wer sich einen breiteren Eindruck vom vielfältigen Programm der Berlin Food Art Week verschaffen will, kann an einer der täglich stattfindenden „Food Art“-Führungen teilnehmen. Im Rahmen der Kleingruppenführungen besuchen Sie drei bis fünf ausgewählte Veranstaltungsorte. Die Führungen werden von einem professionellen Guide geleitet und durch Gespräche mit Künstlern und Kuratoren vor Ort ergänzt.

Sie wollen die Berlin Food Art Week gemeinsam mit Ihrer Familie erleben? Zahlreiche Programmpunkte sind auch für Kinder geeignet.

Besuchen Sie die Berlin Food Art Week 2015 und erleben Sie Essen aus einer neuen, kreativen Perspektive!