Kunst nach 1945: Eine Sekunde Freiheit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges knüpften die Künstler, die in der russisch besetzten Zone lebten und arbeiteten, zunächst an die klassische Moderne an. Die im Dritten Reich als entartete Kunst diffamierten Strömungen wie Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Dadaismus oder Avantgarde erfuhren eine kurzzeitige Wiederbelebung. Neben den zurückkehrenden Exilliteraten Bert Brecht, Anna Seghers und Arnold Zweig sowie dem Philosophen Ernst Bloch wurde vor allem der ehemalige Expressionist Johannes R. Becher schnell zur zentralen Figur des Kulturgeschehens.

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Quelle: HG Esch

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