Auf die Plätze, fertig, los! – Sport in der ehemaligen DDR

Olympia und Sport gehört wahrscheinlich zu den Dingen, die die meisten Bundesbürger 25 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht unbedingt mit der DDR verbinden würden. Dabei galt die Strahlkraft sportlicher Erfolge in der DDR als ein wichtiges Instrument, um sich positiv vom Westen abzugrenzen. Allerdings wurden nur gewisse Sportarten durch die DDR-Führung gefördert. Die DDR-Funktionäre wägten genau ab, inwiefern eine Sportart den größten Nutzen für die Außendarstellung des Landes bot. Besonders geförderte Sportarten in der DDR waren unter anderem Leichtathletik, Radfahren, Rudern und Rodeln. Der sportliche Erfolg gab der DDR-Führung recht: Von 1968 bis 1989 gewannen die ostdeutschen Olympioniken 192 Goldmedaillen, während die Teilnehmer der Bundesrepublik Deutschland im gleichen Zeitraum 67 Goldmedaillen gewann. Trotz des internationalen Erfolgs der DDR-Sportler hatte gerade das Thema Spitzensport mit dem Einsatz von Dopingmitteln jedoch auch eine Schattenseite.

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