Weihnachten in der DDR: 10 überraschende Fakten

Bald ist es soweit: Es weihnachtet sehr. Weihnachten ist eines der traditionsreichsten Feste, das wir regelmäßig begehen. Deutschland ist weltweit bekannt für seine Weihnachtsbräuche – Adventskalender, Weihnachtsmärkte und Nürnberger Lebkuchen. Sein Ursprung liegt in der Geburt Jesu Christi. Ein Anlass, der für viele auch heute noch fester Teil des Festes ist. Das war in der marxistisch-leninistischen DDR anders: Religion wurde nicht als Erklärungsmodell für die Welt zugelassen. Allerdings wurden traditionell christliche Bräuche nicht einfach abgeschafft, eben nur umgedeutet. Auch in der DDR wurde das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und des Schenkens gefeiert, nur eben etwas anders, als wir es heute gewohnt sind. Wir haben 10 Fakten zusammengestellt, die das Weihnachtsfest in der DDR geprägt haben.

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Weihnachtsmärkte rund um den Strausberger Platz – früher und heute

Berliner Weihnachtsmärkte in langer Tradition

Weihnachtsmärkte sind in Deutschland alljährlich das Adventshighlight und nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Touristen sehr beliebt. In vielen Städten haben sie eine jahrhundertealte Tradition, so auch in Berlin, wo im Köllnischen Stadtbuch um 1530 erstmals eine Art Weihnachtsmarkt belegt ist. Sein Standort auf der Fischerinsel blieb über die Jahrhunderte erhalten und erweiterte sich im 19. Jahrhundert auf den Schlossplatz. Weitere Stationen waren der Arkonaplatz und der Lustgarten, wo bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges Weihnachtsmärkte stattfanden. Nach der Teilung in Besatzungszonen bestand die Tradition in Ost und West unabhängig voneinander fort. Während jedoch im Westteil Besinnlichkeit herrschte, glich der Weihnachtsmarkt im Osten Berlins eher einem Jahrmarkt.

Quelel: PixelAnarchy / pixabay
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